Syltopia – lese den Zukunfts-Roman dort, wo er spielt

Sehnsucht Meer

Neues Sylt

Utopia

Es gibt Bücher, die liest man vor, andere während und wieder andere nach einem Sylt-Urlaub. Diesen Band hier liest man vielleicht eher mittendrin, wenn der Kopf vom Westwind genügend freigeblasen ist, die Imagination und der innere Kompass am Meer wieder funktioniert.

Sylt, wo willst du hin,
was willst du sein?


Wie wäre es, wenn Sylt ganz anders wäre. Eins würde bleiben, das sei verraten: die grandiose Natur. Lothar Koch ist Sylter, Biologe, Meeresschützer, psychologischer Berater, Meditations-Coach und Buchautor. In seinem Doku Fantasy Roman webt er die unterschiedlichen Bereiche zusammen und bringt sie mit einer spannenden, utopischen Geschichte auf den Punkt. Lothar Koch ist auch Autor des Naturerlebnisführers Natürlich Sylt. So ist seine Doku Fantasy voller Ideen, Impulse und spannender Inselbilder. Und lesend hat man das Gefühl, hier und da wird das zukünftige Sylt bereits erdacht und nimmt erste Formen an. Man könnte es glauben. Und es mit gestalten.

Revolution auf dem Eiland

Wir lesen: »Es gab jedoch eine Sylter Szene, die sich dem Zugriff des Kartells entzog. Die Wellenreiter von Sylt bildeten das einzige verbliebene Netzwerk der Insel. Eine logische Gegenbewegung zu Kommerz, Korruption, Hektik und Profitdenken.« Sylt 2014: Die Abiturientin Hanna Lund hat ihre Heimatinsel endgültig satt. Den ganzen Tag Kurkonzert bei Schicki-Micki-Rentnerflair und jetzt auch noch Stress zu Hause. Da kommt ein Ruf von ihrer amerikanischen Freundin gerade recht.

Hanna läßt alles hinter sich und entflieht der Langeweile in die USA. Es folgt eine steile Karriere als Journalistin. Ihr Liebesleben und ihre Zufriedenheit bleiben jedoch auf der Strecke. Sylt 2050: Fast vierzig Jahre später ist Hanna berühmt, aber ausgebrannt. Einen letzten Auftrag will sie unbedingt noch machen: Auf Sylt hat es eine Revolte gegeben. Ein amerikanisches Magazin will alles über die Wende auf ihrer Heimatinsel erfahren.

Mit einem Spezialvisum ausgestattet, reist Hanna zurück auf ein sonderbares Sylt. In einer rasanten Woche kurvt sie mit einem alten Medizinmann über die Insel und lässt sich erzählen, wie es hier zur Revolution kam. Sie erfährt Erschreckendes und entdeckt ein ganz neues Sylt voll ungeahnter Lebensqualität. Eine tiefgreifende Transformation hat die gesamte Insel erfasst. Auch Hanna selbst gerät durch diese Reise in einen persönlichen Entwicklungsprozess, der ihr Leben verändert.

Mit SYLTOPIA Erfahren Sie von einem Insulaner alles über das Ende einer Ellenbogen-Gesellschaft und was danach kommt... Vielleicht ein Augenöffner für Sylter und alle Insel-Fans.

Für wen ist das was?:

Für Leser, die Sylt kennen und für Leser, die Sylt noch nicht kennen. Für alle, die ein anderes Sylt denken können. Egal, was da an Ideen und Geschichten auftaucht.

 

Was ist der nächste Schritt?:

Bestellen
www.syltopia.de
www.natuerlichsylt.net

Als erster erfahren, wenn neue Micro-Abenteuer-Erfahrungen zu machen sind:

30. Mai 16. Die zweite Auflage von SYLTOPIA- die DokuFantasy ist frisch ausgepackt. Hier ein Einblick über ein Interview mit dem Autor:

Maria: Lothar, dein Buch Syltopia spielt ja offensichtlich auf deiner Heimatinsel Sylt. Was macht das Buch interessant für Leute, die die Insel nicht kennen und für Sylt-Liebhaber?

Lothar: Ich denke, die Sylter Entwicklung ist ein Paradebeispiel für die Problematik an vielen Ferienorten und letztendlich für die Dynamik in unserer Gesellschaft. Man kann das alles gut auch in die Berge oder die Ostsee übertragen. Für Sylt-Liebhaber ist es ein Muss, weil ich viele Dinge über eine neue Perspektive beleuchte und das Sylt-Erlebnis so viel nachhaltiger wird. Maria: Was hat Dich veranlasst, dieses Buch zu schreiben?

Lothar: Die Bürgermeisterwahl für die Gemeinde Sylt im Winter 2014/15. Eine schillernde Ex-CSU Politikerin und Landrätin aus Bayern hatte sich als BGM Kandidatin beworben. Es folgte ein skurriler Wahlkampf. Sie wollte mit neuen Ideen auftrumpfen. Auf meine Frage an Sie, was Sie denn als erfahrene Landrätin Neues in Sachen Umweltschutz auf Sylt mitbringen wolle, sprach sie begeistert von der Einführung „gelber Säcke“. Da wusste ich, daß mit ihr etwas nicht stimmt:-) Also dachte ich darüber nach eine Satire dazu zu schreiben. Aus der Satire wurde das Buch, daß nur noch satirische Züge aufweist.
Letztendlich floss es mir aus der Feder und wurde zu einem gesellschaftskritischen Buch, in dem ich meine Perspektive auf die insularen Defizite zum Ausdruck bringe und Lösungsansätze aufzeige, bzw. zum eigenen Phantasieren und Denken anrege.

Maria: Wie würdest Du deine Utopie, die Du im Roman für Sylt und letztlich für die ganze Welt entwirfst, zusammenfassen?

Lothar: „RIF"- Rückschritt ist Fortschritt. Bei aller Fortschrittsbegeisterung darf Augenmass und Vernunft nicht auf der Strecke bleiben. Ferienorte müssen sich besinnen, wozu sie da sind und wie sie ihre Funktion als Erholungsort und Naturparadies erfüllen können und bewahren wollen.
Jeder Fortschritt sollte sich an einer gemeinsam abgestimmten Leitidee orientieren. Für die Ferieninsel Sylt könnte das Motto heissen: „einmalig schöne Naturinsel und heilsamer Genuss“ . Daran wäre dann Fortschritt und ggf. erforderlicher Rückschritt zu bemessen, der so zum Fortschritt für das Leitbild werden könnte.
Um überhaupt ein Leitbild entwickeln zu können, müssten überzogene egozentrische Wünsche einzelner Individuen und Gruppen abgebaut werden. Das geht nur durch eine gesellschaftliche Veränderung. Gesellschaften verändern sich, weil Individuen sich verändern. Letztendlich ist also ein Heilungs- oder Reinigungsprozess jedes Einzelnen erforderlich, damit sich die Gesellschaft hin zu mehr Achtsamkeit verändert.
Die Sylt-Dynamik ist ein Beispiel für unsere Gesellschaft. „Wie im Kleinen, so im Grossen“.

Maria: Ein Utopie-Roman erträumt eine noch nicht vorhandene, bessere Welt. Was macht Syltopia, neben technologischen Verbesserungen, zu einem solchen Ort?

Lothar: Die Sylter durchlaufen in dem Roman eine innere und äussere Wende. Es kommt zu einer psychologischen Klärung. Die alten Triebkräfte von Profitmaximierung, Eigennutz und Ellenbogenmentalität werden zu Gunsten von Gemeinsinn und Achtsamkeit verschoben. Die Gesellschaft besinnt sich auf das, was sie selber nährt, statt nur die Gäste im Auge zu haben. Dadurch wird das Leben auf der Insel wieder beschaulicher, nachhaltiger und lebenswerter für alle- Sylter und Gäste. Die Natur wird in jeder Hinsicht als Mitwelt geachtet- auch auf dem Speiseplan. Dadurch entsteht wieder mehr Bezug zu dem Geschenk des Lebens. Fengshui, also die sichtbare Ästhetik der Landschaft wirkt sich psychologisch auf die Achtsamkeit der Bürger aus.

Maria: Die Syltopianer legen großen Wert auf Bewusstseinsschulung und energetische Verbindungen zum Göttlichen. Inwiefern machen diese Dinge eine bessere Gesellschaft aus?

Lothar: Die Sylter von heute sind dabei ihre Wurzeln zu verlieren oder zu vernachlässigen. Dadurch fehlt es an Gemeinsinn und „Inselspirit“. Die Besinnung auf die Leistungen der Vorfahren bewirkt bei den Syltopianern einen Richtungswechsel im Denken und Handeln. Zu der materialistischen Denke wächst wieder die Verbindung zur Dankbarkeit, Schönheit, Natur, göttlichen Existenz. Das Leben wird tiefer und lebenswerter.


Maria: In Syltopia ist das Entscheidende die Verbesserung des Menschen. Die Veränderung der schlechten Strukturen scheint danach relativ einfach zu sein. Wie könnte dies, nennen wir es „Umdenken weg von Gewinnmaximierung hin zum Wohlergehen aller“ auch ohne (unfreiwilligen) Drogenkonsum gelingen?

Lothar: Die Annahme , das wir die Gesellschaft verändern können ist ja uralt und hat nicht wirklich Früchte getragen, wie wir jeden Abend in den Nachrichten sehen können. Deshalb glaube ich an den Spruch: „wenn du die Welt verändern willst beginne mit dem Menschen den du jeden morgen im Spiegel siehst“. Das ist mit den modernen Methoden der humanistischen Psychologie durchaus möglich (Human Potential Movement). Man muss es jedoch wollen und sich in einen Prozess der Selbstentwicklung begeben. Die meisten haben Angst davor ganz persönlich alte Pfade zu verlassen. Im Buch brauchte ich aus dramaturgischen Gründen eine schnelle Wende-das ging nur mit der homöopathischen Droge. In Wirklichkeit ist das ein langsamer Prozess, der leider meist nur durch Leidensdruck in Gang kommt.

Maria: In deinem Buch machst Du Sylt durch die Sprengung des Hindenburgdammes wieder zu einer richtigen Insel und diese, vernetzt mit anderen Inseln, zur Modellregion für die ganze Welt. Auch andere Utopieromane spielen auf Inseln. Hast Du eine Idee warum das so ist? Eignen sich Inseln besonders gut für das Schaffen einer besseren Welt?

Lothar: Eine Insel ist wie ein Reagenzglas. Dort kann auf kleinem Raum mit genau umrissenen Rahmenbedingungen experimentiert werden. Äussere Einflüsse bleiben aussen vor. So ist es für den Autor und den Leser einfacher, das utopische Bild einigermassen nachvollziehbar und realitätsnah mitzugehen.

In Realität ist es auch so. Auf Sylt könnte man tatsächlich Modellprojekte durchführen, die in der Gesamtfläche Deutschlands erstmal zu utopisch wären (zB. Alternative Verkehrsmittel etc).

Maria: Vielen Dank für das Gespräch!


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